Das neue SQL 2012 Tabular Model | Teil 3 Import nach SQL Server

Nehmen wir an, das PowerPivot Basismodell zum SAP Kostenstellenreporting aus dem vorigen Blogbeitrag hat sich als so gelungen herausgestellt, daß diese adhoc Anwendung der Fachabteilung „Controlling“ nun einer regelmäßigen und breiten Anwendung im Unternehmen zugeführt werden soll.

Wir starten dazu am Server die SQL Server 2012 Entwicklungsumgebung „SQL Server Data Tools“ (SSDT; bisher: BI Devolopment Studio, BIDS):

Die Option „New Project …“ bringt uns in den folgenden Auswahlschirm:

Hier erfassen wir den Projektnamen „SAP Reporting“ (im unteren Bereich) und wählen die Option „Import from PowerPivot“ im Bereich „Analysis Services“. Danach wählen wir das PowerPivot Basismodell aus dem vorigen Blogbeitrag aus:

Nach rund 30 Sekunden wurden die Definitionen des Tabular Models aus der PowerPivot-Datei nach SQL Server übernommen und auch die Daten aus den (ursprünglich in PowerPivot) definierten Datenquellen werden eingelesen:

Die Orientierung ist schnell geschafft, die bekannten Funktionen aus PowerPivot sind in den Menüleisten des SSDT rasch zu entdecken. Darüber hinaus gibt es hier den Solution Explorer (rechts), das Properties-Fenster mit zahlreichen zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten sowie zusätzliche Menüs.

Wir belassen aber vorerst die Funktionen wie in PowerPivot zuvor definiert und kümmern uns lediglich um die Bereitstellungsinformationen unter „Project -> SAP Reporting Properties …“:

Hier tragen wir die entsprechenden Bereitstellungsinformationen ein:

  • Server: note01DATADISCOVERY (siehe erster Beitrag dieser Artikelserie)
  • Database: SAP Reporting (wir belassen den Vorschlagswert)
  • Cube Name: SAP CO-OM Kostenstellen (anstelle des Vorschlagswerts „Model1“)

Danach können wir bereits das eigentliche Bereistellen („Deployment“) starten. Rechte Maustaste auf den Projekttitel in Solution Explorer und „Deploy“ befehlen:

Nach etwa 30 Sekunden ist die Bereitstellung mit Erfolgsmeldung abgeschlossen:

Jetzt kann das SSDT-Projekt geschlossen werden und das SQL Server Management Studio gestartet werden. Auf der neuen Tabular Model Instanz steht jetzt die neue Tabular Model Datenbank „SAP Reporting“ für den laufenden Betrieb zur Verfügung:

In den nächsten Beiträgen dieser Artikelserie werden wir sehen, wie das bereitgestellte Tabular Model für die Analyse und das Berichtswesen genutzt werden kann sowie wie der laufende Betrieb einer solchen Lösung funktioniert.

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